Neuheiten Kühl- und Trinkwassersysteme

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KüwAB unterstützte das Swiss Tropical and Public Health Institute

Studie zur räumlichen Verteilung von Legionärskrankheiten

Das Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) wurde vom Bundesamt für Gesundheit dazu beauftragt, eine Studie über die räumlichen Zusammenhänge von Legionärserkrankungen und deren Ansteckungsquellen und umweltbedingten Ursachen durchzuführen. Dazu werden Informationen über mögliche Infektionsquellen und deren Standorte der letzten drei Jahre zusammengetragen. KüwAB freute sich, das Swiss TPH dabei unterstützen zu dürfen.

Kontaminierte Pflegebadewannen

Oft vermehren sich Legionellen in Pflegebadewannen, vermutlich aufgrund von stehendem Wasser oder verbauten Systemmaterialien. Teilweise sind Pflegebadewannen sogar selbst die Ursache für eine Verkeimung. Die Erfahrung hat leider gezeigt, dass einige Lieferanten von Pflegebadewannen sich dieser Herausforderung nicht stellen wollen oder können. Deshalb hat KüwAB in enger Zusammenarbeit mit Alters- und Pflegeheimen eine Lösung zur Reduktion der Legionellen entwickelt.

Komplett-Sanierung wegen Legionellen

Die Glocke berichtete, dass aufgrund von Legionellen die Duschen im Holzhofstadion für 100’000 Euro zu sanieren sind. Um die Einrichtung zu nutzen, werden seit März die Leitungen fleissig gespült und regelmässig mit Chlor desinfiziert. Eine Dauerlösung ist das aber nicht.

Duschverbot in Sporthalle

Gemäss «Badische Neueste Nachrichten» bleiben die Duschen in der Carl-Schurz-Schule aufgrund zu hoher Legionellen-Werte bis mindestens Ende Sommerferien ausser Betrieb. Weil die chemische Reinigung nicht den gewünschten Erfolg brachte muss das Leitungsnetz saniert werden. Ähnliche Massnahmen sind auch in der Johann-Peter-Hebel-Schule geplant.

Gesundheitsamt rät zur Vorsicht bei länger nicht genutzten Trinkwasserleitungen

Weil infolge des zweiten Lockdowns manche Gebäude erneut geschlossen werden, werden die vorhandenen Trinkwasserinstallationen infolgedessen wenig oder gar nicht mehr genutzt. In diesen Fällen fliesst deutlich weniger Wasser durch die Versorgungsleitungen, als bei der ursprünglichen Planung zugrunde gelegt wurde. So können hygienische Probleme für das Trinkwasser entstehen, etwa durch die Vermehrung von Mikroorganismen.

Um beispielsweise Legionellen weder Zeit noch Wachstumschancen infolge von Stagnation und bedenklichen Temperaturen zu geben, ist es wichtig, das Trinkwasser regelmässig auszutauschen, erinnert das Landratsamt Göppingen. "Der bestimmungsgemässe Betrieb muss weiter gewährleistet werden. Stagnationen des Trinkwassers in den Leitungen sind zu vermeiden", so Dr. rer. nat. Michael Kupferschmied, Abteilung Gesundheitsschutz. "Erhöhte Konzentrationen von Legionellen sind eine Gesundheitsgefahr, wenn das damit kontaminierte Trinkwasser als Aerosol eingeatmet wird, zum Beispiel beim Duschen." Das Gesundheitsamt rät daher, mindestens einmal, besser zweimal wöchentlich Kalt- und Warmwasser durch die Leitungen laufen zu lassen. Wichtig für eine gute Trinkwasserqualität ist auch, die Strahlregler (Perlatoren) an den Wasserhähnen regelmässig zu entkalken und zu reinigen.